ScreenImmos Investor Research
70-m²-Ticket
These: Die standardisierte Ticketmatrix zeigt die Einstiegshürde klarer als €/m²: Investoren finanzieren Euro-Beträge, nicht Quadratmeterpreise.
- Investor Question
- Was sagt ein standardisiertes 70-m²-Ticket über Kapitalbindung?
- Sample Context
- 251.596 aktive Angebote, September 2023 bis Oktober 2026, Stand . City-Gate 500 aktive Angebote, Stadtteil-Gate 100 aktive Angebote. Nur aggregierte öffentliche Angebotsdaten; keine Einzelangebote, keine privaten Bewertungswerte und keine modellinternen Abweichungsgrößen.
- Research Confidence
- Städte-Exhibit mit qualifizierten Aggregatwerten; Screening-Signal, keine Objektbewertung.
Was sich im Underwriting ändert
Die Matrix ist ein schneller Kapitalbindungs-Screen. Ein Markt mit niedrigerem €/m² kann durch größere typische Wohnungen trotzdem mehr Eigenkapital binden.
- Das Signal aus ScreenImmos-Datenbild als First-Pass-Filter nutzen, nicht als Kaufentscheid.
- Preisband, Finanzierung, Zustand, Vermietung, WEG, Capex und Exit-Liquidität in derselben Rechnung prüfen.
- Bei dünner oder widersprüchlicher Evidenz breiter rollen: weniger Segmentierung, größere Geografie oder keine These.
Exhibit 1
ScreenImmos-Datenbild
Aggregierte ScreenImmos-Angebotsdaten. Das Exhibit dient als Screening- und Vergleichsrahmen, nicht als Objektbewertung.
| Stadt | Median €/m² | 70-m²-Ticket | Median Angebot |
|---|---|---|---|
| München | 8.976 €/m² | 628.320 € | 599.000 € |
| Schneverdingen | 5.406 €/m² | 378.420 € | 590.000 € |
| Frankfurt am Main | 6.622 €/m² | 463.540 € | 495.000 € |
| Wietzendorf | 5.000 €/m² | 350.000 € | 484.000 € |
| Potsdam | 5.840 €/m² | 408.800 € | 474.000 € |
| Hamburg | 6.626 €/m² | 463.820 € | 465.000 € |
| Freiburg im Breisgau | 5.890 €/m² | 412.300 € | 427.000 € |
| Charlottenburg | 5.728 €/m² | 400.960 € | 415.000 € |
Investor-Nutzen
Die Matrix ist ein schneller Kapitalbindungs-Screen. Ein Markt mit niedrigerem €/m² kann durch größere typische Wohnungen trotzdem mehr Eigenkapital binden.
Finanzierungslogik
Der Ticketbetrag bestimmt Nebenkosten, Eigenkapital und Kapitaldienst. Deshalb gehört eine standardisierte Wohnfläche neben den echten Median-Angebotspreis.
Grenze
70 m² ist eine Vergleichsgröße. Das reale Objekt kann deutlich kleiner, größer oder vermietet sein.
Risiken, Grenzen und Public-Data-Schutz
Alle ScreenImmos-Zahlen sind Angebotspreise für Eigentumswohnungen. Sie ersetzen keine Objektprüfung, keine Finanzierungskalkulation und keine rechtliche oder steuerliche Prüfung. Der Report ist keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Veröffentlicht werden nur aggregierte öffentliche Marktdaten, keine privaten Bewertungswerte, Modellabweichungen oder einzelne Inseratsdetails.
Mehr zur Datengrundlage: Methodik der Immobilienpreise.
Was als Nächstes zu prüfen ist
- Stadt- oder Stadtteilseite öffnen und P25/P50/P75 gegen die konkrete Mikrolage lesen.
- Objektunterlagen prüfen: Energiezustand, Mietvertrag, Hausgeld, Rücklage, WEG, Capex und Leerstand.
- Finanzierung gegen Eigenkapital, Zinsbindung, Kapitaldienstpuffer und Exit-Liquidität rechnen.
Häufige Fragen
Sind diese Reports Anlageberatung?
Nein. Die Reports sind datenbasierte Marktanalysen für Screening und Due Diligence, keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.
Welche Daten nutzt ScreenImmos?
Öffentliche, aktive Eigentumswohnungsangebote aus mehr als 47 Portalen, dedupliziert und aggregiert; keine privaten Einzelobjektbewertungen.
Warum werden keine Mietrenditen veröffentlicht?
Ohne belastbare lokale Vertrags- oder Angebotsmieten, Hausgeld, Leerstand und Capex wäre eine Renditezahl scheingenau.
Exhibit 2
Quellen und Datenstand
Externe Quellen wurden am 12.10.2026 geprüft. ScreenImmos-Zahlen stammen aus der eigenen aggregierten Angebotspreis-Datenbasis.
Quellenkontext anzeigen
| Quelle | Verwendeter Kontext |
|---|---|
| EZB: Leitzinsen | Seit 17. Juni 2026: Einlagensatz 2,25 %, Hauptrefinanzierungssatz 2,40 %, Spitzenrefinanzierung 2,65 %. |
| Deutsche Bundesbank: Residential property prices in Germany | Makro-Monitoring für Preise, Finanzierung und Realwirtschaft am deutschen Wohnimmobilienmarkt. |