ScreenImmos Investor Research

Markt-Reset 2026

These: Der Markt ist wieder investierbar, aber nicht wieder einfach: ScreenImmos misst bundesweit 3.924 €/m² Median-Angebotspreis aus 304.229 aktiven Angeboten; 41 von 68 qualifizierten Städten zeigen positives 12-Monats-Momentum.

Investor Question
Ist der deutsche Wohnungsmarkt 2026 wieder investierbar oder nur optisch stabilisiert?
Sample Context
304.229 aktive Angebote, Juli 2023 bis August 2026, Stand . City-Gate 500 aktive Angebote, Stadtteil-Gate 100 aktive Angebote. Nur aggregierte öffentliche Angebotsdaten; keine Einzelangebote, keine privaten Bewertungswerte und keine modellinternen Abweichungsgrößen.
Research Confidence
Städte-Exhibit mit qualifizierten Aggregatwerten; Screening-Signal, keine Objektbewertung.

Was sich im Underwriting ändert

Der Nutzen liegt in der Trennung von drei Ebenen: Angebotspreis, Transaktionspreis und Liquidität. Wer diese Ebenen vermischt, überschätzt Erholung in teuren Märkten und unterschätzt Verhandlungsspielraum in langsameren Städten.

  • Das Signal aus ScreenImmos-Datenbild als First-Pass-Filter nutzen, nicht als Kaufentscheid.
  • Preisband, Finanzierung, Zustand, Vermietung, WEG, Capex und Exit-Liquidität in derselben Rechnung prüfen.
  • Bei dünner oder widersprüchlicher Evidenz breiter rollen: weniger Segmentierung, größere Geografie oder keine These.

Exhibit 1

ScreenImmos-Datenbild

Aggregierte ScreenImmos-Angebotsdaten. Das Exhibit dient als Screening- und Vergleichsrahmen, nicht als Objektbewertung.

StadtMedian €/m²12-Mt.Angebote
München9.034 €/m²+2,4 %9.960
Hamburg6.650 €/m²+1,5 %6.789
Frankfurt am Main6.435 €/m²+8,3 %3.443
Freiburg im Breisgau5.875 €/m²+6,3 %1.084
Potsdam5.743 €/m²−13,4 %1.066

Was der Report dem Investor bringt

Der Nutzen liegt in der Trennung von drei Ebenen: Angebotspreis, Transaktionspreis und Liquidität. Wer diese Ebenen vermischt, überschätzt Erholung in teuren Märkten und unterschätzt Verhandlungsspielraum in langsameren Städten.

Makrobild: Stabilisierung, nicht Boom

Destatis meldet für 2025 wieder steigende Wohnimmobilienpreise nach dem starken Rückgang 2023; GREIX zeigt für Wohnungen im ersten Quartal 2026 nur geringe nominale Transaktionspreisdynamik. Das passt zu einem selektiven Repricing statt zu einem flächigen Neustart.

ScreenImmos-Lesart

ScreenImmos-Daten: aktive Eigentumswohnungsangebote, dedupliziert, Juli 2023 bis August 2026, Stand 14.08.2026. Der Median von 3.924 €/m² ist ein Einstiegspunkt, kein Fair-Value. Die besseren Chancen liegen dort, wo lokale Preisspanne, Standzeit und Objektzustand gleichzeitig verhandelbar aussehen.

Risiken, Grenzen und Public-Data-Schutz

Alle ScreenImmos-Zahlen sind Angebotspreise für Eigentumswohnungen. Sie ersetzen keine Objektprüfung, keine Finanzierungskalkulation und keine rechtliche oder steuerliche Prüfung. Der Report ist keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Veröffentlicht werden nur aggregierte öffentliche Marktdaten, keine privaten Bewertungswerte, Modellabweichungen oder einzelne Inseratsdetails.

Mehr zur Datengrundlage: Methodik der Immobilienpreise.

Was als Nächstes zu prüfen ist

  • Stadt- oder Stadtteilseite öffnen und P25/P50/P75 gegen die konkrete Mikrolage lesen.
  • Objektunterlagen prüfen: Energiezustand, Mietvertrag, Hausgeld, Rücklage, WEG, Capex und Leerstand.
  • Finanzierung gegen Eigenkapital, Zinsbindung, Kapitaldienstpuffer und Exit-Liquidität rechnen.

Häufige Fragen

Sind diese Reports Anlageberatung?

Nein. Die Reports sind datenbasierte Marktanalysen für Screening und Due Diligence, keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.

Welche Daten nutzt ScreenImmos?

Öffentliche, aktive Eigentumswohnungsangebote aus mehr als 47 Portalen, dedupliziert und aggregiert; keine privaten Einzelobjektbewertungen.

Warum werden keine Mietrenditen veröffentlicht?

Ohne belastbare lokale Vertrags- oder Angebotsmieten, Hausgeld, Leerstand und Capex wäre eine Renditezahl scheingenau.

Exhibit 2

Quellen und Datenstand

Externe Quellen wurden am 14.08.2026 geprüft. ScreenImmos-Zahlen stammen aus der eigenen aggregierten Angebotspreis-Datenbasis.

Quellenkontext anzeigen
QuelleVerwendeter Kontext
Deutsche Bundesbank: Residential property prices in GermanyMakro-Monitoring für Preise, Finanzierung und Realwirtschaft am deutschen Wohnimmobilienmarkt.
Destatis: WohnimmobilienpreisindizesDer Hauspreisindex lag 2025 im Jahresdurchschnitt 3,2 % über Vorjahr; 2023 war er 8,4 % gefallen.
vdp: Property Price IndexDer vdp-Index basiert auf tatsächlichen Transaktionsdaten aus 700+ Banken.
GREIX Q1 2026: Sales price indexWohnungspreise lagen im Q1 2026 nominal 0,5 % über Vorjahr; Liquiditätsindikatoren zeigen längere Vermarktung.